Titelaufnahme

Titel
Design and operation of flexible manufacturing networks / Mahmoud Ahmed Abd Alla Ahmed El-Sharief
VerfasserEl-Sharief, Mahmoud Ahmed Abd Alla Ahmed
Begutachter / BegutachterinHamdy, Mostafa ; Wojda, Franz
Erschienen2004
Umfang113 Bl. : Ill., graph. Darst.
HochschulschriftWien, Techn. Univ., Diss., 2004
Anmerkung
Zsfassung in dt. Sprache
SpracheEnglisch
Bibl. ReferenzOeBB
DokumenttypDissertation
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-11438 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Design and operation of flexible manufacturing networks [5.31 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

One of the most identifiable trends in the fundamental changes that are currently transforming manufacturing industry is the vertical and horizontal integrated value-chain. While some companies are pursuing subcontracting to allow them to concentrate on their customers and core competencies, others are building their businesses by focusing on these out-sourced tasks. Original Equipment Manufacturers (OEMs) are evolving into total solution providers. OME is a company that uses product components from one or more other companies to build a product and delivers it to the customer under its own company name or brand.

Collaborations between these two groups are the emergence of Flexible Manufacturing Networks (FMNs) that strongly challenge existing business models and the traditional manufacturing concepts. FMNs have more access to outside information and market contacts, and use both personal contacts and modern communication tools to maintain contacts and information flow. In addition, FMNs develop internal mechanisms needed to ensure cooperation, pooling of information, collective learning, and access to specialized services from local and outside suppliers.

Through firms' cooperation, firms gain access to markets or equipment that would have to had otherwise no access to them, or are able to achieve lower costs than they could on their own. But competition is always present, even among the firms in the network: a firm may choose to work with one firm on one network and with second firm on anther network, depending on which combination seems more likely to succeed at a particular job. FMNs are created to take advantage of market opportunities for particular products in what are often rapidly changing market niches. When market conditions change, FMNs disband and organize in different forms to take advantage of new opportunities.

This thesis seeks to explore the new phenomenon of inter-firm collaborations and to understand in more detail the design and operation of FMNs. It elaborates a conceptual framework for the FMN that consists of manufacturing, storage, transportation and service companies. The FMN is also recognized as an organizational basis for future manufacturing.

The objective is to deliver the order at a minimal cost within the delivery time allowed by the customer or market. This thesis presents furthermore an approach to the design and operation of the FMNs through the appropriate selection of partners, and also coordinates the tasks among these partners. Therefore, the objectives of the thesis are to:

Define the global manufacturing environment and its impact on the manufacturers, Define FMN goals, Cite FMNs design and operation, Establish a configuration and coordination approach for the most appropriate selection of the manufacturing partners, Plan the tasks among the partners for a specific customer's orders.

Zusammenfassung (Englisch)

Einer der stärksten Trends in der Fertigungsindustrie ist die vertikale und horizontale Integration der Werteketten. Während bestimmte Firmen viele Aufgaben auslagern um sich auf ihre Kunden und Kernkompetenzen zu konzentrieren, bilden diese "outgesourceten" Aufgaben die Basis des Geschäftes anderer Unternehmen. Sogenannte "Original Equipment Manufacturers" (OEMs) entwickeln sich zu Lieferanten von Gesamtlösungen. Ein OEM ist eine Firma, die Produktbestandteile von einem oder mehren Firmen kombiniert, um ein Produkt zu erstellen und es an den Kunden unter seinem eigenen Firmennamen oder einer anderen Marke zu vertreiben. Diese Zusammenarbeit zwischen diesen beiden Gruppen wird "Flexible Manufacturing Networks" (FMNs) bezeichnet und stellt eine große Herausforderung für vorhandene Geschäftsmodelle und traditionelle Fertigungskonzepte dar. FMNs haben besseren Zugang zu Informationen von außen und Marktkontakten, dabei benutzen sie sowohl persönliche Beziehungen als auch moderne Kommunikationswerkzeuge, um den Informationsfluss sicherzustellen. Zusätzlich entwickeln FMNs Mechanismen um Zusammenarbeit zu sichern, Informationen zu poolen, das kollektive Lernen und den Zugang zu fachspezifischen Serviceleistungen von lokalen und weiter entfernten Lieferanten sicherzustellen.

Durch Kooperation können die Unternehmen Zutritt zu Märkten oder bestimmten Infrastruktureinrichtungen erlangen, welche ihnen sonst insgesamt verschlossen bleiben würden und oftmals Kostenreduktionen erreichen die jeder einzelnen Firma nicht möglich wäre. Die Konkurrenz zwischen den Unternehmen ist aber immer existent, auch zwischen den Mitgliedern im Netzwerk: Ein Unternehmen kann beschließen, mit einem bestimmten Unternehmen in einem Netzwerk und mit einem zweitem Unternehmen in einem anderem Netzwerk zusammenzuarbeiten, um einen bestimmten Auftrag zu erlangen. FMNs entstehen oftmals um Nutzen aus sich häufig ändernden Marktsituationen für bestimmte Produkte zu ziehen.

Wenn sich die Marktlage ändert, lösen sich bestimmte FMNs auf und organisieren sich in unterschiedlichen Formen neu, um geänderte Markchancen zu nutzen.

Diese Dissertation versucht, das neue Phänomen der interorganisationalen Kooperation zu erforschen und die Gestaltung und das Funktionieren von FMNs besser zu verstehen. Sie erarbeitet einen konzeptionellen Rahmen für FMNs, bestehend aus Produktions-, Lagerungs- und Transportunternehmen. FMN ist auch eine neue organisatorische Grundlage für zukünftige Produktion.

Die Zielsetzung ist es, den Auftrag zu minimalen Kosten innerhalb der Lieferfrist zu liefern, die durch den Kunden oder den Markt gefordert wird. Diese Dissertation stellt ausserdem einen Ansatz für das Design und das Betreiben von FMNs durch die passende Auswahl der Partner sowie die Koordinierung der Aufgaben zwischen diesen Partnern, dar. Die Zielsetzungen der Dissertation sind daher folgende: Definition des globalen Umfeldes von Produktionsunternehmen und deren Auswirkungen, Definition der Ziele von FMNs, Entwicklung eines Rahmens für Design und Betrieb von FMNs, Erstellung eines Ansatzes zur Konfiguration und Koordination von FMNs sowie für die Auswahl von Netzwerk Partnern, und Planung der Aufgaben zwischen Partnern für spezifische Kundenaufträge.