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Zur Frage der Standortwahl von Zuglaufüberwachungseinrichtungen / von Andreas Schöbel
AuthorSchöbel, Andreas In der Gemeinsamen Normdatei der DNB nachschlagen
CensorKopp, Erich ; Ostermann, Norbert
Published2005
Description127 Bl. : Ill., graph. Darst.
Institutional NoteWien, Techn. Univ., Diss., 2005
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Zsfassung in engl. Sprache
LanguageGerman
Bibl. ReferenceOeBB
Document typeDissertation (PhD)
Keywords (GND)Zuglauf / Sicherheitstechnik / Überwachungseinrichtung / Standortplanung
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-9051 Persistent Identifier (URN)
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Zur Frage der Standortwahl von Zuglaufüberwachungseinrichtungen [5.59 mb]
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Abstract (German)

Die moderne Sicherheitstechnik hat mit der Einführung des Risikobegriffes versucht, ein neues Fundament für die Sicherheitsproblematik zu schaffen. Als "Risiko" werden dabei die zu erwartenden Schäden und Verluste infolge von Unfallereignissen in einem System, das sich gegenüber seiner Umgebung durch definierte Grenzen auszeichnet, bezeichnet. Wesentlich ist, daß dieses Risiko konsequent, systematisch und quantitativ aus einer Beurteilung aller möglichen Schadensereignisse hinsichtlich ihrer Wahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkungen ermittelt wird. Damit ist aber eine Meßgröße als Ausgangspunkt definiert, die eine geordnete, einheitliche und vergleichende Diskussion über Sicherheitsfragen ermöglicht.

Aus dem Fachgebiet der Elektrotechnik kommend, gibt es Europäische Normen, die sich mit dem Risiko bzw. der Sicherheit im Eisenbahnsystem beschäftigen:

· EN 50126: Bahnanwendungen - Spezifikation und Nachweis der Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit, Instandhaltbarkeit und Sicherheit (RAMS) [CEN99] · EN 50128: Bahnanwendungen - Telekommunikationstechnik, Signaltechnik und Datenverarbeitungssysteme [CEN02] · EN 50129: Bahnanwendungen - Sicherheitsrelevante elektronische Systeme für Signaltechnik [CEN00] Diese wurden vom Europäischen Komitee für elektrotechnische Normung (CENELEC) verabschiedet und sind für die gesamte Eisenbahntechnik gültig.

In der vorliegenden Arbeit wurde durch Anwendung der Risikomatrix aus der EN 50126 die Frage der Standortwahl von Zuglaufüberwachungseinrichtungen bearbeitet. Aus der Systemtheorie wurden die Risikomatrizen "Infrastruktur", "Zug" und "Umfeld" abgeleitet, die dann durch die Expertenmeinung mit Elementen belegt wurden. Im Zuge des Verfahrens zeigte sich die Notwendigkeit, die risikoträchtigen Elemente der Infrastruktur durch Parameter zu charakterisieren. Aufgrund einer Untersuchung der Interaktionen zwischen dem Zug und der Infrastruktur konnten die Wirkungsweisen der Einzelkomponenten dargelegt werden. Aus diesem Ansatz ergibt sich ein mehrstufiges Ausbaukonzept für alle Sensorik-Komponenten, das sich durch eine Prioritätenreihung für die Standorte und die an diesen Orten eingesetzten Komponenten auszeichnet.

Abstract (English)

Modern safety technology has introduced the terminus of risk to get a new base for safety-problematics. "Risk" is defined by the damages and losts caused by accidents in a system. For the calculation of risks it is necessary to estimate all possible accidents by their propability of occurrence and effects in a consequent, systematic and quantitative way. For this reason there is a measurand as base defined, which makes it possible, to discuss aspects of safety.

Coming from electric-engineering there are European standards for railway-system which deal with risk and safety:

· EN 50126: Railway applications - The specification and demonstration of Reliability, Availability, Maintainability and Safety (RAMS) · EN 50128: Railway applications - Communication, signalling and processing systems - Software for railway control and protection systems · EN 50129: Railway applications - Communication, signalling and processing systems - Safety related electronic systems for signalling This standards were introduced by the European Committee for Electrotechnical Standardization and are valid for whole railway-system.

In this work the risk-matrix from EN 50126 was applyed to the question of positioning sensor technology for controlling passing trains. From Systems-engineering were risk-matrixes called "infrastructure", "train" and "environment" deduced, which were filled by experts-opinion with elements. The procedure showed the necessity to specify the risk-elements of infrastructure by parameters. An analysis of the interaction between train and infrastructure explained the modes of action of sensor-technology. As a consequence of this approach a expansion strategy for a railway-network arised where on the one hand a priority for the locations and on the other hand a sequence for sensor-technology can be given.

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