Titelaufnahme

Titel
Untersuchung des Körperenergieverbrauchs als evidenzbasierter Ansatz zur Unterstützung der Radverkehrsplanung : Betrachtung anhand österreichischer Berufspendlerdaten 1971 - 2001 / von Clemens Raffler
Weitere Titel
Survey of body energy expenditure as evidence based support of bicycle planning. The case of Austrian national census data 1971 - 2001.
VerfasserRaffler, Clemens
Begutachter / BegutachterinEmberger, Günter ; Brezina, Tadej
ErschienenWien, 2016
UmfangXII, 119 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Radverkehr / Volkszählung / Berufspendler / GIS / Statistik
Schlagwörter (EN)cycling / household survey / GIS / statistical analysis
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-8206 Persistent Identifier (URN)
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Untersuchung des Körperenergieverbrauchs als evidenzbasierter Ansatz zur Unterstützung der Radverkehrsplanung [6.33 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

"Radverkehrsanteil in Österreich auf 7 % gesteigert" - Dieser Titel einer Pressemeldung ist nur eine von wenigen, welche das wachsende Interesse aktueller österreichischer Verkehrspolitik an Investitionen in den Radverkehr hervorheben. Doch wo sind Maßnahmensetzungen sinnvoll? Dieser Frage widmet sich die vorliegende Arbeit und entwickelt anhand der zum Radfahren notwendigen Körperenergie und Pendlerinteraktionsdaten zwischen 1971 und 2001, einen Ansatz zur Planungsunterstützung. Der erste Schritt dazu ist die statistische Beschreibung der Datengrundlagen der Ausgangslage für heutige Planungen. In einem zweiten Schritt wird anhand eines rasterbasierten GIS-Modells der energetische Aufwand für die Fortbewegung in und zwischen Gemeinden berechnet. Der abschließende Schritt prüft mithilfe eines regressionsanalytischen Ansatzes den statistischen Zusammenhang und berechnet ein Investitionspotential als Abweichung zwischen dem energetisch vorhergesagten und dem tatsächlichen Radverkehrsanteil von Gemeinden. Die Arbeit endet mit einer Diskussion der Ergebnisse und gibt einen Ausblick auf die Nutzung der Methode zur evidenzbasierten Planungsunterstützung durch nationale und internationale Planung und Forschung.

Zusammenfassung (Englisch)

"The bicycle share has risen to a level of 7%" - This headline is just one example that highlights the growing interest of current Austrian transport-policy in the fostering of bicycle traffic. But where is it most expedient to invest into new infrastructure or initiatives? This work seeks to shed light on the question and therefore presents a new planning-supporting methodology that builds upon body-energy consumption and relies on Austrian census commuter data between 1971 and 2001. The first working step is to provide descriptive information on the interactions of bicycle commuters and inform about the recent developments in bicycle traffic. The second step utilizes a new raster-based GIS-Model to calculate the energetic demand between and inside of Austrian municipalities. The last step is to conduct a regression analysis to check for a statistical relationship between cycle-share and energy consumption. It further allows the calculation of a potential value for investments as the deviation between the energetically predicted cycle-share and the present cycling level. The work concludes with the discussion of results and provides a perspective on the usage of this evidence-based methodology in national and international planning and research.