Titelaufnahme

Titel
Konstruktiver Ausdruck der gegenwärtigen Holzskelettbauweise / von Alexander Dworsky
Weitere Titel
Konstruktiver Ausdruck der gegenwärtigen Holzskelettbauweise
VerfasserDworsky, Alexander
Begutachter / BegutachterinHasler, Thomas
ErschienenWien 2016
Umfang90 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-8168 Persistent Identifier (URN)
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Konstruktiver Ausdruck der gegenwärtigen Holzskelettbauweise [41.55 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die Verwendung des Holzes in seiner natülichen Form als stabförmiges Element entfaltet sich im Holzskelettbau eine ihm eigentümliche organische Struktur. Eine räumliche Gestalt deren Ursprung in der Manipulation der Linie zu finden ist. Der Keim der konstruktiven Form wird im Detail der Verbindungsund Fügeart gebildet und gelangt über die Begrenzungsflächen seines Materials zum Ausdruck. Das Positiv eines materialisierten Knotens erzeugt einen Eindruck im Negativ des Raumes respektive in der Wahrnehmung des Rezipienten. Reines Wahrnehmen ist allerdings nicht gleichbedeutend mit dem Erkennen. Der kognitive Aspekt des konstruktiven Verständnisses für eine Bauweise ist nicht unbedeutend für den ästhetischen Wert der Konstruktion. Die Lesbarkeit der räumlich-konstruktiven Zusammenhänge innerhalb eines Bauwerkes bildet die Basis um Architektur Ausdruck zu verleihen. Die Form der Bauteile und die Art ihrer Knotenbildung ist an sich variabel doch in ihrer Methode einer Hierarchie unterworfen, die der Ordnung der Schichten dient und die Wertigkeit der Verbindungen enthält. Der Begriff der Wertigkeit einer Verbindung kann sowohl den Grad der statischen Wirksamkeit als auch ihren Stellenwert der Raumbildung beschreiben. Das Nötige bildet die Basis für das Mögliche. Aus der Erweiterung der konstruktiven Substanz entsteht eine Form 2. Grades, eine weitere Ebene der formalen Erscheinung die den Geist der Konstruktion auszudrücken vermag. Hierbei kann es sich um ein tektonisches Ornament oder einen anderen räumlichen Quotienten der Ordnung handeln in dem die DNA der Konstruktionsweise enthalten ist. Der übergeordnete Begriff des konstruktiven Ausdrucks bildet den thematischen Rahmen, in dem sich theoretischer und praktischer Forschungsteil bewegen. Die Arbeit beschäftigt sich mit grundlegenden Fragen des Stoffes Holz und seiner Rolle als konstruktives Element in der Architektur. Anhand einer Abfolge einzelner Themenbereiche soll sich dem strukturellen Wesen des Stoffes und der architektonischen Gestalt des Skeletts angenähert werden. Fragen zu Materialwahrheit und Authentizität der Konstruktionsform, vor dem Hintergrund materialtechnologischer Entwicklungen, kennzeichnen die aktuelle Debatte um den Stellenwert des Materials in der Architekturproduktion. Die Darstellung vergangener und aktueller Positionen, einer Reihe verschiedener Protagonisten, spannt den Diskurs innerhalb des gegenwärtigen Holzbaus weiter auf.