Titelaufnahme

Titel
Das Leistungsänderungsrecht der ÖNORM B 2110 (Vergleich der Kommentare und Vorschläge zur Vertragsgestaltung) / von Haydar Albayrak
VerfasserAlbayrak, Haydar
Begutachter / BegutachterinKropik, Andreas ; Gallistel, Ursula
ErschienenWien, 2016
UmfangVII, 105 Seiten : Illustrationen
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Leistungsänderungsrecht
Schlagwörter (EN)Leistungsänderungsrecht
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-7697 Persistent Identifier (URN)
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Das Leistungsänderungsrecht der ÖNORM B 2110 (Vergleich der Kommentare und Vorschläge zur Vertragsgestaltung) [1.17 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die ÖNORM B 2110 enthält in den Kapiteln 5 bis 12 die allgemeinen Vertragsbestimmungen für Bauleistungen und liegt heute in der Ausgabe 15. März 2013 vor. Sie bildet die Grundlage für allgemeine Vertragsbestimmungen vieler öffentlicher und privater Auftraggeber unterschiedlicher Größe. Die ÖNORM B 2110 enthält allgemeinformulierte Vertragsbestimmungen. Die näheren Umstände der Leistungserbringung sind daher in jeweiligen besonderen Bestimmungen des Bauvertrages zu berücksichtigen. Es sind jedoch selbst in allgemeinen Vertragsbestimmungen Spezifizierungen bzw. Konkretisierungen notwendig, um konfliktvermeidende Bauverträge zu erhalten. Aufgrund des großen Umfangs der zu behandelnden Themen beschäftigt sich die vorliegende Diplomarbeit mit dem bauwirtschaftlich bedeutendsten Teil, dem Abschnitt 7 -Leistungsabweichungen und ihre Folgen-. In den Hauptkapiteln (Kap. 2-6) werden anhand ausgewählter Kommentare Themen festgestellt, über die es in der Praxis aufgrund der Interpretationsbedürftigkeit der Regelung Diskussionen gibt. Dabei werden immer wieder Vergleiche zur allgemeinen Rechtslage geführt, von der die ÖNORM stellenweise enorme Abweichungen aufweist. An den Stellen, wo eine entsprechende Judikatur vorhanden ist, werden auch diese zur Erläuterung der Bestimmung herangezogen. Die in den Hauptkapiteln aufgedeckten Meinungsunterschiede zu den Regelungen werden im Schlussteil (Kap. 7) in den Formulierungsvorschlägen zur Vertragsgestaltung berücksichtigt. Durch die Formulierungsvorschläge soll erreicht werden, dass die Meinungsunterschiede zu den Regelungen ausgeräumt werden und die Diskussionen während der Bauausführung auf ein konstruktives Niveau reduziert werden. Somit kann auch sichergestellt werden, dass eine Beeinflussung der Leistungserbringung aufgrund der Konflikte zwischen den Vertragspartnern vermieden wird.

Zusammenfassung (Englisch)

ÖNORM B 2110 contains in chapters 5 to 12, the general contract terms for construction works and is present in the issue of 15th March 2013. It forms the basis for general contractual provisions of many public and private principals of different sizes. ÖNORM B 2110 contains generally worded treaty provisions. The circumstances of performance should therefore be considered in each specific provisions of the construction contract. Nevertheless, it is necessary to provide changes even in general provisions to avoid conflicts due the construction. Due to the large scope of topics to be treated, the thesis deals only with most important part of ÖNORM B 2110, the section 7, which is approaching the deviations of performance and its consequences. In the main chapters (Chapters 2-6) by using the comments of renowned authors clauses are determined, which are causing discussions because of their differences in the interpretation. Comparisons are also led to prevailing legal norms, to which the ÖNORM has an enormous offset in various points. At the points where a corresponding case law exists, these are also used to explain the determination. The disclosed opinions on the clauses are included in the proposed wording for the contract in the final section (Chapter 7). By formulating proposals should be ensured that the differences of opinion are cleared up and the discussions during construction can be reduced on an acceptable level. Thus, also to ensure that any impact on the performance is avoided due to the conflicts between the contracting parties.