Titelaufnahme

Titel
Herausforderungen an Führungspersonen im gesellschaftlichen Kontext - eine transdisziplinäre Untersuchung / von Nebojsa Kovacevic
Weitere Titel
Herausforderungen an Führungspersonen im gesellschaftlichen Kontext - eine transdisziplinäre Untersuchung
VerfasserKovacevic, Nebojsa
Begutachter / BegutachterinHofkirchner, Wolfgang
ErschienenWien 2016
Umfang221 Seiten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Dissertation, 2016
Anmerkung
Arbeit an der Bibliothek noch nicht eingelangt - Daten nicht geprueft
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDissertation
Schlagwörter (DE)Ausgleich / Sozialisation / das Dritte / Fließgewicht / Führungsverhalten / Führungskräfte / Egozentrierung / Meta-Reflexivität / Selbsterkenntnis
Schlagwörter (EN)Balance / Socialization / the Third / steady state / Leadership Skills / Business Leaders / egocentrism / Meta-Reflexivity / Self awareness
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-7531 Persistent Identifier (URN)
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Herausforderungen an Führungspersonen im gesellschaftlichen Kontext - eine transdisziplinäre Untersuchung [32.54 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die Herausforderungen an Führungspersonen gehen weit über das Tagesgeschäft des Gewinnerzielens und der Weisungsbefugnisse hinaus. Vielmehr finden sich Führungspersonen im Zentrum der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit und vor allem der öffentlichen Kritik wieder. Ob die neoliberale Ausrichtung der Gesellschaft oder die Urasche in der Person der einzelnen Führungskraft selbst liegt, wird unter anderem in dieser Dissertation ergründet. Führungspersonen zeigen jedoch häufig Defizite in den Bereichen der Selbsterkenntnis und Meta-Reflexivität. Durch eine zu starke Ego-Orientierung haben sie kein übergeordnetes Drittes im Blick. Darunter leiden insbesondere Mitarbeiter, letzten Endes die Führungspersonen jedoch auch selbst, da sie häufig nicht ihre Weiterentwicklung, sondern die Sicherung ihres Kapitals und ihrer Position im Blick haben. Die Meta-Reflexivität wird als elementare Eigenschaft für gute Führungspersonen genannt und kann zunehmend als Obligation für gute Führung betrachtet werden. Der Ansatz des Ausgleichstrebens wird zur Überwindung oben genannter Defizite vorgeschlagen. Der Ansatz kann helfen, sich selbst genauer zu erkennen und das Dritte in den Blick zu gewinnen. Das meta-reflexive Führungsverhalten ist geeignet diese Ansprüche umzusetzen. Die Führungspersonen werden in Personen mit sozioökonomisch niedriger (SEC Low) und hoher (SEC High) Herkunft unterschieden, um potenzielle Unterschiede aufgrund der Herkunft aufzuzeigen. Da sich durch die unterschiedliche Sozialisation verschiedene Herausforderungen ergeben, die Führungskräfte überwinden müssen, um dem meta-reflexiven Typ entsprechen zu können. Es zeigt sich, dass SEC Lows aus Gründen ihrer Sozialisation und dem damit verbundenen emotionalen Potenzial sich leichter meta-reflexive Kompetenzen aneignen als SEC Highs. Dabei ist gute Führung für jeden erlernbar, vorausgesetzt die Führungsperson ist gewillt, sich selbst zu erkennen. Durch zwei voneinander unabhängigen Interview Serien werden Experten und Führungspersonen selbst befragt um einen Ausweg aus dem Führungs-Dilemma zu finden.

Zusammenfassung (Englisch)

Challenges for business leaders have significantly grown beyond the daily business of profit maximization and leadership issues. In fact, business leaders today are surprised to find themselves at the centre of public attention and critical observation. The first question discussed in this dissertation will be whether the neoliberal approach of today's society is responsible for this phenomenon or if business leaders themselves have drawn such unsought attention. It will be shown that many business leaders have difficulties concerning their selfawareness and their potential for meta-reflexivity. Due to a self-centred focus, business leaders are missing the idea of the 'Third'. This in turn not only negatively impacts their employees but ultimately themselves, because it hinders personal development. It can be shown that meta-reflexivity is of vital importance in good leadership. A new approach, the 'Ausgleichstreben', is being presented. This approach helps leaders to increase their selfawareness and shift their focus to the 'Third', thus helping them to become better leaders. To check if there is a difference between leaders from different socio economic backgrounds, the leaders will be divided into two groups, i.e. leaders from a socio economic high group (SEC High) and leaders from a socio economic low group (SEC high). To become a meta-reflexive leader, each of the mentioned leaders have to overcome different types of difficulties. Due to their background circumstances, SEC Low leaders seem to have a slight advantage to become a meta-reflexive leader, compared to their Sec High colleagues. Nevertheless, to become a good leader, all have to show the willingness to increase their self-awareness. To find a proper solution for the leadership dilemma, two independent interview series took place, one with experts and one with leaders themselves.