Titelaufnahme

Titel
The magnetic properties of tissue samples and iron-rich organelles from the pigeon Columba livia / Daniel Kagerbauer
Weitere Titel
Magnetische Eigenschaften von Gewebeproben und eisenreichen Organellen von Tauben
VerfasserKagerbauer, Daniel
Begutachter / BegutachterinEisterer, Michael
ErschienenWien 2016
Umfang64 Seiten : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Magnetische Eigenschaften / SQUID / Magnetrezeptor
Schlagwörter (EN)magnetic properties / SQUID / magnetoreceptor
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-6561 Persistent Identifier (URN)
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The magnetic properties of tissue samples and iron-rich organelles from the pigeon Columba livia [4.43 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Magnetsinn von Tieren ist bis heute ein ungelöstes Rätsel. In den letzten Jahrzehnten sind verschiedene Theorien entstanden um dieses Phänomen zu beschreiben. Eine davon ist die Magnetit Theorie, die vorhersagt, dass sich in bestimmten Zellen von Tiere, Eisenoxid Kristalle befinden, mit denen sie das Erdmagnetfeld detektieren und in einen neuronalen Impuls umwandeln können. Ein großes Problem bei der Identifikation solcher Kristalle ist deren Kleinheit im Vergleich zum umgebenden Gewebe. Außerdem kann es sehr leicht passieren, dass die Probe mit magnetischen Partikeln verunreinigt ist, was eine genaue Bestimmung der magnetischen Eigenschaften erschwert. In dieser Arbeit habe ich die magnetischen Eigenschaften von Ferritin und verschiedenen Gewebearten der Taube (Herz, Milz, Leber, Hippocampus, Schnabel, olfaktorische Bulbus, respiratorische Concha) mit einem SQUID Magnetometer bestimmt. Zusätzlich wurden noch die magnetischen Eigenschaften einer eisenreichen Organelle, dem sogenannten Cuticulosome, im Bezug auf den Magnetsinn untersucht.

Zusammenfassung (Englisch)

The magnetic sense of animals remains an unsolved puzzle. Over the last few decades a number of different hypotheses have emerged that attempt to explain this phenomenon. One idea, known as the magnetite theory of magnetoreception, predicts that animals such as pigeons employ iron-oxide crystals to transduce magnetic information into a neuronal impulse. To date the identification of such crystals has been challenging because of their small size in comparison to the comparatively large volume of tissue in which they reside. Furthermore contamination of magnetic materials from extraneous sources represents a further obstacle to overcome. In this study I investigate the magnetic properties of ferritin and a variety of pigeon tissues (heart, spleen, liver, hippocampus, upper beak, olfactory bulbs, respiratory concha), using Superconducting Quantum Interference Device (SQUID) magnetometry. In addition I have modelled the magneto-electric properties of an iron-rich organelle, the cuticulosome, implicated in the magnetic sense.