Titelaufnahme

Titel
Das ÖEK in Anbetracht von Handlungsspielraum und Flexibilität. Untersuchung des Örtlichen Entwicklungskonzepts am Beispiel der Steiermark hinsichtlich Aktualität, Flexibilität und Handlungsspielraum sowie Vergleich der Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern Österreichs (Ausnahme Wien) : Untersuchung des ÖEK am Beispiel der Steiermark hinsichtlich Aktualität, Flexibilität und Handlungsspielraum sowie Vergleich der Bestimmungen in den einzelnen Bundesländern Österreichs (Ausnahme Wien) / von Magdalena Krampl
Weitere Titel
The spatial development concept in the light of scope of action and flexibility
VerfasserKrampl, Magdalena
Begutachter / BegutachterinVoigt, Andreas
ErschienenWien 2016
Umfang196 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Örtliches Entwicklungskonzept / Örtliche Raumplanung / Entwicklungskonzept / Gemeindeplanung
Schlagwörter (EN)local development plan / local planning / local planning concept
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-5540 Persistent Identifier (URN)
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Das ÖEK in Anbetracht von Handlungsspielraum und Flexibilität. Untersuchung des Örtlichen Entwicklungskonzepts am Beispiel der Steiermark hinsichtlich Aktualität, Flexibilität und Handlungsspielraum s [4.61 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Das Örtliche Entwicklungskonzept ist ein strategisches Instrument der örtlichen Raumplanung mit der Aufgabe eine ganzheitlich abgestimmte Entwicklung der Gemeinde zu forcieren. Durch eine prozesshafte Vorgehensweise sollen vorhersehbare, unerwünschte Entwicklungen abgewendet, sowie aktive und steuernde Impulse für eine gewünschte Entwicklung gegeben werden. Die Raumordnungsgesetze der Bundesländer regeln die verpflichtenden Inhalte des ÖEK die von den Gemeinden im eigenen Wirkungsbereich erfüllt werden müssen. Da die tatsächlichen Leistungen des ÖEK in den Gemeinden stark von den jeweiligen Planungsvoraussetzungen abhängig sind, gilt es die rechtlichen Bestimmungen zum ÖEK in Anbetracht der verbleibenden Flexibilität und des Handlungsspielraums zu überprüfen. Dabei wird beleuchtet, ob die rechtlichen Bestimmung der Bundesländer mitunter zu eng gefasst sind und den Gemeinden damit zu wenig Handlungsspielraum bleibt um deren Probleme adäquat zu adressieren. Um das ÖEK als strategisches Instrument der örtlichen Entwicklungsplanung in Österreich diesbezüglich beurteilen zu können, wurde in dieser Diplomarbeit ein Vergleich zwischen den Bundesländern mit dem Hauptaugenmerk auf die Steiermark durchgeführt. Hierzu wurden neben Literaturrecherchen vor allem leitfadengestützte Experteninterviews herangezogen, um die theoretischen Leistungen des ÖEK der praktischen Umsetzung gegenüberzustellen. Dieser Vergleich hat durchaus heterogene Bestimmungen in den Bundesländern sowie Unterschiede hinsichtlich der tatsächlichen Aufgaben und Leistungen in der Praxis gezeigt. Gehen die Maßnahmen der örtlichen Raumplanung aufgrund zu enger rechtlicher Bestimmung teilweise ins Leere, so finden sich auch zweckmäßige Regelungen in den einzelnen Raumordnungsgesetzen, welche von bundesweiter Bedeutung sein könnten. Da die föderalistische Umsetzung des ÖEK durch die differenzierten Planungsvoraussetzungen in den verschiedenen Bundesländern legitimiert wird, empfiehlt sich die Implementierung einer bundesweiten strategischen Richtschnur zum ÖEK. Diese soll gewisse Mindeststandards in der Umsetzung des ÖEK sicherstellen und gleichzeitig die notwendige Flexibilität für die Gemeinden gewährleisten. In dieser Diplomarbeit wurden Handlungsempfehlungen aus den leitfadengestützten Experteninterviews mit Vertretern aller Bundesländer (Ausnahme Wien) abgeleitet und die Rahmenbedingungen für eine mögliche bundesweite strategische Richtschnur für das ÖEK erörtert.

Zusammenfassung (Englisch)

The spatial development concept is the strategic tool within spatial planning. The task is a comprehensive and customized development of the community. The main purpose of this essential instrument is the planning for predictable undesired developments via structured processes and the implementation of impulses for the required developments. The regional planning laws of the provinces in Austria govern the requirements for the planning process including the demanded content of the spatial development concept for the municipalities. The above mentioned task and output of the spatial development concept is influenced by the respective planning circumstances of the certain province. Therefore it has to be assessed, if the legal regulations do fit the requirements of flexibility and scope of action. If the legal framework includes too much regulation it could be the case, that the municipalities are not in the position anymore to deal with their problems in an adequate way. The scope of this master thesis is a comparison of the regional planning laws of the provinces of Austria (excluding Vienna) regarding flexibility and scope of action. This comparison is focused on Styria. In order to compare the theoretical task and effort with the practical realisation of the different spatial concepts, literature research and interviews with experts of all eight provinces were conducted. The analysis of the practical experiences of the interviewed experts showed, that there is a significant high difference between the theoretical task of the spatial development concept and its practical implementation in the provinces. Indeed there are measures and impulses that do not fit the requirements of sustainable spatial planning. On the other hand, regulations of nationwide relevance are existing. Therefore a nationwide guideline including the most relevant standards of spatial planning has to be assessed. The different planning circumstances of the certain provinces legitimise the federalist implementation of the spatial development concept. Nevertheless there could be sustainable improvement of spatial planning´s quality, by creating a nationwide guideline, that ensures certain standards and maintains flexibility as well as the required scope of action at the same time. This master thesis discusses recommendations for the initiation of such a guideline for the spatial planning concept deduced from the interviews with experts of all provinces (excluding Vienna).