Titelaufnahme

Titel
Transeuropäische Verkehrsnetze und ihr Nutzen für die Regionalentwicklung : Auswirkungen der prioritären Projekte 7 und 22 im Südosten der EU / von Lukas Konlechner
Weitere Titel
Trans-European Transport Networks and their value for regional development ¿ The impact of TEN-T priority projects 7 and 22 on the southeastern EU
VerfasserKonlechner, Lukas
Begutachter / BegutachterinHirschler, Petra
ErschienenWien, 2016
Umfang118 Blätter : Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Regionalentwicklung / Verkehr / Infrastruktur / Transeuropäische Netze / Kohäsion / TEN-T / Südosteuropa / Prioritäre Projekte
Schlagwörter (EN)Regional Development / Transport / Infrastructure / Trans-European Networks / Cohesion / TEN-T / SEE / Priority Projects
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-4640 Persistent Identifier (URN)
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Transeuropäische Verkehrsnetze und ihr Nutzen für die Regionalentwicklung [4.58 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Durch die EU-Erweiterung 2007 wurde das Gebiet der Europäischen Union zum ersten Mal seit 1981 - zumindest kontinentaleuropäisch - wieder geschlossen. Eine Verbindung Griechenlands mit den übrigen EU-Staaten über Bulgarien und Rumänien bedeutete die Möglichkeit einer durchgängigen transeuropäischen Infrastruktur sowie deren Förderung. Die Transeuropäischen Netze - kurz TEN - als das wichtigste Instrument der Europäischen Union für den Aufbau von Infrastruktur spielen dabei eine bedeutende Rolle. Primäre Ziele sind die Entwicklung des Binnenmarktes sowie die Verbesserung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts. Es fehlt jedoch an Mechanismen, die prüfen, ob die TEN-Projekte auch weiterhelfen diese Ziele zu verwirklichen. Die Arbeit mit dem Thema -Transeuropäische Verkehrsnetze und ihr Nutzen für die Regionalentwicklung - Auswirkungen der prioritären Projekte 7 und 22 im Südosten der EU- versucht daher die Effekte großer Verkehrsinfrastrukturprojekte auf die umliegenden Regionen zu veranschaulichen. Zu diesem Zweck werden zuerst die wichtigsten Begriffe - die Verkehrspolitik der EU und mit ihr das Instrument der Transeuropäischen Netze sowie die Regionalentwicklung - separat betrachtet. Danach werden die Begriffe miteinander in Verbindung gebracht und anhand der Literatur die Auswirkungen großer Infrastrukturprojekte auf die Regionalentwicklung untersucht. Im Anschluss wird genauer auf den Südosten der EU und die für diese Region wichtigsten Projekte der Transeuropäischen Verkehrsnetze eingegangen. Dies mündet in einer empirischen Untersuchung der Auswirkungen der Verkehrsinfrastruktur auf die Regionalentwicklung, welche sich auf die Frage konzentriert, ob die Transeuropäischen Netze Entwicklungen der Regionen in ihrer unmittelbaren Nähe stärker beeinflussen als in entfernter gelegenen Gebieten. Die Untersuchung wird mittels einer Sekundäranalyse durchgeführt, welche durch Differenzierung der Regionen nach Entfernung zu der Transportinfrastruktur mögliche polarisierende Effekte dieser auf ausgewählte Indikatoren der Regionalentwicklung nachweisen soll. Ein Zusammenhang wurde dabei vor allem für die Bevölkerungsveränderung entdeckt. Für Faktoren wie beispielsweise das Bruttoinlandsprodukt, die Erwerbstätigenquote und viele weitere, in denen stärkere Auswirkungen aufgrund der Literatur zu erwarten wären, wurde jedoch in dieser Analyse kein Zusammenhang zur Nähe zu den prioritären Projekten festgestellt. Abschließend wird daher der Frage nachgegangen, was die Gründe dafür sein können.

Zusammenfassung (Englisch)

Through the enlargement of the European Union in 2007 it is possible to travel from Greece to the other mainland EU countries without leaving EU territory. This also means the possibility of a continuous Trans-European transport infrastructure subsidised by the EU. The Trans-European Networks - TEN - as the European Union-s main instrument for the development of infrastructure will play a significant role in connecting those peripheral areas to the central European development hubs. However, it lacks mechanisms to examine to what extent the TEN achieve their primary goals of developing the single market and improving economic and social cohesion. This master thesis with the title -Trans-European Transport Networks and their value for regional development - The impact of TEN-T priority projects 7 and 22 on the southeastern EU- tries to illustrate the effects of large transport infrastructure projects on the surrounding regions. For this purpose, the key terms - the EU's transport policy and with it the instrument of Trans-European Networks as well as regional development - are at first approached separately. Thereafter, the terms are associated with each other and the impact of large infrastructure projects on regional development is examined. Towards the end, the work focuses on the south-east of the EU and the most important Trans-European Transport Network projects of the region. This leads to an empirical study of transport infrastructure impacts on regional development, concentrating on the question if the TEN-T Projects have a stronger influence on developments in neighbouring regions than on regions further away. This secondary analysis investigates whether certain statistical indicators of regions are affected by the proximity to the transport infrastructure and how the TEN-T influences their development. A correlation was discovered for the total population change. For factors such as the gross domestic product, the employment rate and many more, for which the literature would suggest a greater impact, there was no correlation with the proximity of the priority projects found in this analysis. Therefore, the question is what the reasons for this result may be. This will be addressed at the end of the thesis.