Titelaufnahme

Titel
NETZ | WERK Ein Hotel im Wiental / von Katharina Seiringer-Gaubinger
Weitere Titel
NET | WORK A HOTEL IN THE WIENTAL
VerfasserSeiringer-Gaubinger, Christina
Begutachter / BegutachterinKeck, Herbert
ErschienenWien 2016
Umfang185 Seiten : Illustrationen, Pläne, Karten, Diagramme
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektur / Hotel
Schlagwörter (EN)Architecture / Hotel
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-4365 Persistent Identifier (URN)
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NETZ | WERK Ein Hotel im Wiental [33.34 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Der Umgang mit dem Wiental war in der Vergangenheit von großer Uneinigkeit begleitet. Otto Wagner wollte einen Wientalboulevard errichten und den Fluss bis zum Schloss Schönbrunn überwölben. Dies wurde nur in kleinen Bereichen durchgeführt, auf großen Strecken blieb hingegen ein offener Kanal zurück. An beiden Seiten des Wienflusses findet man zahlreiche unbefriedigende bauliche Situationen, wie beispielsweise zurückspringende Baulinien, Hinterhöfe oder hohe Feuermauern. Ich habe eine dieser Situationen ausgewählt und eine alternative Bebauung und Nutzung entworfen. Aufgrund der sehr zentralen Lage und der guten infrastrukturellen Anbindung habe ich eine Hotelnutzung angedacht. Hotels stehen heute in einem enormen Konkurrenzkampf mit den sehr breiten Angeboten der Share Economy und müssen eine Möglichkeit finden in Zukunft zu bestehen. Touristen werden zunehmend zu Reisenden, die sich nach Authentizität sehnen und nicht in einer konstruierten, kontextlosen Tourismusfassade verweilen wollen. Darum legt der Entwurf einen Hauptschwerpunkt auf die Verschmelzung zwischen Stadtraum und Hotel sowie die Begegnung zwischen Locals und Hotelgästen. Die Kombination verschiedener Hotelkategorien innerhalb des Gebäudes soll eine Heterogenität ähnlich einer Stadt kreieren.

Zusammenfassung (Englisch)

In the past, there has been a lot of disagreement over the Wientals use from an urban planning and infrastructural view point. Otto Wagner intended to build a boulevard by vaulting the river all the way to Schönbrunn palace. His project, however, was completed only partially, while long distances of the Wien remained an open canal.This lack of unity in urban planning is still visible in the unsatisfying architectural situations on both sides of the river, where building lines are irregular and backyards are bordering the river alongside high firewalls. I chose one of these intricate situations as a starting point to develop an alternative planning of this section of the canal. Its central location and good infrastructure make the plot of land the ideal site to build a hotel. Nowadays, the hotel industry faces strong competition with the manifold offer of the share economy and should aim at finding a solution to this intrinsically important issue in the future. Tourists are increasingly transforming into travellers who seek for authenticity and are renouncing to stay in accommodations which are detached from their surroundings. Thus, my draft mainly focuses on the fusion of both city and hotel, as well as local citizens and hotel guests. The combination of various hotel categories within one building reflects the heterogeneity of the city.