Titelaufnahme

Titel
Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in Zagreb (Kroatien) / von Philippe René Jarjat
Weitere Titel
Virtual Reconstruction of the Synagogue in Zagreb (Croatia)
VerfasserJarjat, Philippe René
Begutachter / BegutachterinMartens, Bob
ErschienenWien, 2016
UmfangV, 122 Seiten : Illustrationen, Karten, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Rekonstruktion / Synagoge / Virtuell / Denkmalpflege / Raumgestaltung / Synagogenrekonstruktion
Schlagwörter (EN)Rekonstruktion / Synagogue / Building preservation / Synagogenrekonstruktion
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-4244 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Virtuelle Rekonstruktion der Synagoge in Zagreb (Kroatien) [12.19 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Masterthese behandelt die virtuelle Rekonstruktion der zerstörten Synagoge in Zagreb (Kroatien). Der jüdische Tempel wurde in der Zagreber Marija Valerija (heutigen Pra¡ka) Straße von Architekten Franjo (Franz) Klein errichtet und am 27. September 1867 eingeweiht. Umgebaut und ausgebaut wurde das Bethaus nur einmal im Jahre 1921 von Oton Goldscheider, Architekten und Partner der Zagreber Firma Hönigsberg & Deutsch. Das letzte 1931 Umbauprojekt blieb ohne Folge. Der Befehl zur Zerstörung der Synagoge wurde im Jahre 1941 gegeben. 1942 wurde der Tempel tatsächlich zerstört. Die Arbeit vermittelt einen kurzen Abriss über die Geschichte der jüdischen Gemeinde in Zagreb. In weiterer Folge werden die Karrieren der involvierten Architekten, die verschiedenen Projekte von Änderungsprojekte inner- und außerhalb der Synagoge und, letztendlich, der städtebauliche und stilistische Kontext beschrieben. Das Hauptziel der Arbeit liegt auf einer plausiblen Rekonstruktion der Synagoge, wie sie vor ihrer kompletten Zerstörung im Jahre 1942 stand. Eine Vielfalt an Quellen (Blaupausen, Grundrisse, Längs- und Querschnitte, Ansichtskarte, Skizzen und Photographien) wird analysiert, kritisiert und dient als Basis für den virtuellen Wiederaufbau des Tempels. Die Modellierung erfolgte vorwiegend mittels ArchiCAD 19, während die Visualierung des entstandenen 3D-Modells in Artlantis 6 durchgeführt wurde. Diese Masterthese ist als Beitrag eines größeren Projektes zu verstehen, welches sich mit der virtuellen Rekonstruktion von jüdischen Sakralbauten befasst.

Zusammenfassung (Englisch)

This master thesis seeks to create a virtual reconstruction of the destroyed synagogue of Zagreb (Croatia). The Jewish tempel was erected on Marija Valerija (today: Pra¡ka) Street by the architect Franjo (Franz) Klein and was consecrated on September 27, 1867. Oton Goldscheider, architect and partner at Hönigsberg & Deutsch in Zagreb, modified and expanded the tempel in 1921. A final project developed in 1931 was never implemented. The order to destroy the synagogue was given in 1941 and by 1942 the tempel was effectively destroyed. This thesis first presents the brief history of the Jewish community in Zagreb. It thereafter describes the careers of the involved architects, the many renovation projects, inside and outside the building, and the urban and stylistic contexts. The main goal of this work lies in the plausible rebuilding of the synagogue, as it was before its complete destruction in 1942. The author analyzes any different sources (blueprints, plans, sections, postcards, sketches, and photographs), which serve as a base for the virtual reconstruction of the tempel. Modelling was mostly done with ArchiCAD 19, where the visualisation of the 3D model was done with Artlantis 6. This master thesis intends to pay its contribution to a larger project, which deals with the virtual reconstruction of Jewish sacral buildings.