Titelaufnahme

Titel
Burg Güssing - Ujlakyturm : Denkmalpflegerisches Gesamtkonzept für die Burg Güssing mit besonderem Augenmerk auf den Ujlakyturm / von Doris Grandits
Weitere Titel
Castle Guessing - Ujlaky-Tower. A concept in monument preservation.
VerfasserGrandits, Doris
Begutachter / BegutachterinCaviezel, Nott ; Knauer, Birgit
ErschienenWien, 2016
Umfang240 Seiten : Illustrationen, Pläne, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Güssing / Burganlage / Ujlaky-Turm / Denkmalpflege / Baugeschichte / Bauaufnahme / Restaurierung / Revitalisierung / Bauen im Bestand
Schlagwörter (EN)Güssing / fortification / Ujlaky-Tower / Preservation of built heritage / building history / documentation of the building / restoration / revitalization
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-4190 Persistent Identifier (URN)
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Burg Güssing - Ujlakyturm [41.25 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Österreichs Landschaftsbild wird durch eine Vielzahl von Burganlagen sowie Burgruinen geprägt. Die auf einem Vulkankegel thronende Höhenburg Güssing ist landesweit eine der ältesten Anlagen dieser Art. Seit der ersten urkundlichen Erwähnung der -Német Ujvar- (deutsch -Neue Burg-) im Jahre 1198 ist die Burg Güssing ein strategisch wichtiges Verteidigungszentrum des viel umstrittenen Grenzlandes. Infolge fortwährender Bedrohung war die Burganlage bis ins 18. Jahrhundert, als Reaktion auf die jeweiligen kriegstechnischen Entwicklungen, einer ständig zunehmenden Befestigung unterworfen. Der Verlust der strategischen Bedeutung von Fortifikationen brachte das Ende des Ausbaus der Wehrbauten und bedingte den Verfall der Anlage. Erst in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts begann eine umfangreiche Restaurierung der Burg Güssing. Eine schwerpunktmäßige Detailbetrachtung auf gesetzte Bautätigkeiten am Denkmal- ensemble der Güssinger Burganlage, mit Hauptaugenmerk auf den westlich gelegen Ujlaky-Turm, soll einen Gesamtüberblick der unter den Augen des Bundesdenkmalam- tes erfolgten Bautätigkeiten der letzten 65 Jahre geben und in weiterer Folge aufbauend auf die Rolle der Denkmalpflege und ihrer konzeptuellen Ansätze dazu beitragen, ein Zukunftskonzept für die Burg zu erörtern.

Zusammenfassung (Englisch)

The Austrian landscape is characterized by a variety of castle complexes and castle ruins. The fortress Guessing, based on a volcanic cone, is one of the oldest of its kind in the province of Burgenland. Since the year 1198, the castle, former known as -Német Ujvar- (translated -New Castle-) was an important fortification in charge of the defence of the disputed border areas. As a reaction to the ongoing threat posed by its enemies and the historic development of new weapons, the fortification was until the 18th century steadily expanded and strengthened. A loss in the strategic significance of fortifications brought the expansion of the fortress to an end and triggered the dilapidation of the castle. Only in the 1950s a substantial restauration of the former fortification started. A detailed analysis, concentrating on set construction activities at the fortress Guessing, in particular the western Ujlaky-tower, shall lead to a comprehensive overview of the by the Austrian Federal Monuments Office supervised construction activities of the last 65 years. Furthermore, a future strategy for the castle that is based on the preservation of historical monuments and its conceptual approach, shall be developed.