Titelaufnahme

Titel
Barrierefreie Tourismusangebote in Schutzgebieten am Beispiel des Biosphärenparks Nockberge / von Lukas Öhlinger
Weitere Titel
Accessible tourism infrastructure for people with disabilities in the Bioshpere Reserve Nockberge
VerfasserÖhlinger, Lukas
Begutachter / BegutachterinGetzner, Michael
ErschienenWien, 2016
Umfang98 Blätter : Illustrationen, Diagramme
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Barrierefreiheit / Naturschutzplanung
Schlagwörter (EN)Accessibility / Natura conservation planning
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-3396 Persistent Identifier (URN)
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Barrierefreie Tourismusangebote in Schutzgebieten am Beispiel des Biosphärenparks Nockberge [4.63 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Die vorliegende Arbeit soll im Rahmen der Forschungskooperation Science_link die Möglichkeiten von barrierefreien Tourismusangeboten in Schutzgebieten am Beispiel des Biosphärenparks Nockberge untersuchen. Barrierefreie Infrastruktur wird angesichts einer immer älter werdenden Bevölkerung zunehmend wichtiger. Nationale und internationale Gesetze schreiben Barrierefreiheit vor, beziehen sich in ihren Richtlinien jedoch vorwiegend auf die Zugänglichkeit von Gebäuden und sonstiger Infrastruktur. Die Barrierefreiheit einer touristischen Destination besteht aber nicht ausschließlich aus der Zufahrmöglichkeit für behinderte Menschen, sondern beinhaltet auch die Aufenthaltsqualität und die Erlebbarkeit der Attraktionen in gleichem Ausmaß, in dem diese nicht behinderten Menschen möglich sind. Die meisten Schutzgebiete haben neben ihrer vorrangigen Aufgabe, dem Natur- bzw. Landschaftsschutz, auch eine Erholungs-, Kultur- und Bildungsfunktion. Die Möglichkeiten zur Gestaltung hängen jedoch stark von der Schutzgebietskategorie und den Verordnungen für das jeweilige Gebiet ab. Der Biosphärenpark Nockberge verfügt in Form der durch das Gebiet führenden Nockalmstraße über eine Erschließung, die die Befahrung mit unterschiedlichen Verkehrsmitteln ermöglicht. Verschiedenste Sehenswürdigkeiten, Ausstellungen und Einkehrmöglichkeiten ergänzen das Angebot. Die meisten Besuchereinrichtungen befinden sich entlang der Straße und sind daher leicht erreichbar. Darüber hinaus können aber verschiedenste Hilfsmittel dabei helfen, Hindernisse zu überwinden oder beeinträchtigte Sinne auszugleichen. Barrierefreiheit in einem naturnahen Gebiet muss daher keineswegs bedeuten, alle Wege zu asphaltieren, was den Charakter der Natur einschränken würde. Vielmehr soll eine möglichst breite Nutzergruppe durch kreative Lösungen angesprochen werden. Auf die Beschreibung von barrierefreien Unterkünften und gastronomischen Betrieben wird aufgrund des Umfanges der Arbeit und der dazu reichlich vorhanden Literatur verzichtet. Einige Schutzgebiete und Naturparks im In- und Ausland bieten spezielle Angebote für behinderte Menschen, welche auch im Biosphärenpark Nockberge verwirklicht werden könnten. Diese Arbeit soll dazu einen Überblick liefern.

Zusammenfassung (Englisch)

This diploma thesis deals with accessible tourism infrastructure for people with disabilities in the Bioshpere Reserve Nockberge. Accessible infrastructure is an issue that gets more and more important because of the aging population in most industrial countries. Local and international standards and guidelines require accessibility but primarily related on buildings and built environment. The accessibility of a touristic destination consists more than ramps for wheelchair users; it means that every customer with special needs can enjoy the stay without any problems. Most protected areas have in addition to their primary task of the Protection of nature and landscape also recreational, cultural and educational functions. The biosphere reserve Nockberge gives with its scenic Nockalm Road the possibility to enter this protected area with different kind of transportation. Various places of interest, exhibitions and restaurants complete the range of attractions. Most visitor facilities are located along the road and therefore easy to access. Furthermore various devices and aids can help to overcome obstacles or compensate impaired senses. Accessibility in natural areas should not mean to pave all roads, which would limit the natural character. Rather, a broad group of users should be addressed by creative solutions. The description of these solutions does not contain accessible hotel rooms and restaurants because of the extensive range of literature to this topic. Some protected areas and nature parks offer already special facilities for disabled persons, which could be realized in the biosphere reserve Nockberge. This work try to provide an overview.