Titelaufnahme

Titel
Landesausstellung als Instrument der Regionalentwicklung? : eine Analyse anhand der Region Ötscher-Tormäuer und der Niederösterreichischen Landesausstellung 2015 / von Bertrun Waldhans
Weitere Titel
"Landesausstellung" as a tool for regional development processes
VerfasserWaldhans, Bertrun
Begutachter / BegutachterinKurz, Peter
ErschienenWien 2016
Umfang149 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Landesausstellung / Regionalentwicklung / Niederösterreich
Schlagwörter (EN)Regional development / Lower Austria
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-2485 Persistent Identifier (URN)
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Landesausstellung als Instrument der Regionalentwicklung? [1.94 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In der vorliegenden Arbeit soll hinterfragt werden, ob die Landesausstellung 2015 als Instrument der Regionalentwicklung gesehen werden kann. Die Niederösterreichische Landesausstellung legt seit jeher Wert auf Aufwertung in den Regionen, während der Fokus früher auf einzelnen Gebäuden lag, steht mittlerweile eine gesamte Region im Mittelpunkt, welche durch gezielte Maßnahmen hin zu einer nachhaltigeren Regionalentwicklung geführt werden soll. Unter dem Titel "Ötscher:Reich. Die Alpen und wir" stand 2015 das alpine Mostviertel rund um den Ötscher im Rampenlicht der Landesausstellung. Mit der Mariazellerbahn verbunden, waren zwei klassische Ausstellungsstandorte und der neu geschaffene Naturpark-Campus als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Umgebung zu erreichen. Der Naturpark Ötscher-Tormäuer, zu dem die fünf Gemeinden Annaberg, Gaming, Mitterbach am Erlaufsee, Puchenstuben und St. Anton an der Jeßnitz zählen, steht nicht nur geographisch im Zentrum. Daher wird in dieser Arbeit die Auswirkung der Landesausstellung im Speziellen auf diese Gemeinden untersucht. Dabei baut das Konzept stark auf dem der endogenen Regionalentwicklung auf und auch die Inhalte einer nachhaltigen Tourismusentwicklung sind in der alpinen Region von Bedeutung. Es geht um eine Profilierung und Stärkung der Region mithilfe der vorhandenen endogenen Potentiale und Ressourcen. Als Beispiel dezentraler Regionalentwicklung liefert die Landesausstellung ein Modellbeispiel für den Alpenraum. Ziel ist es schließlich mithilfe qualitativer Interviews mit regional handelnden AkteurInnen und VertreterInnen der Gemeinden ihre Meinungen zur Frage, ob und inwieweit die Landesausstellung als Regionalentwicklung zu verstehen ist, einzufangen. Dabei geht es darum, welche Mehrwerte die Landesausstellung für die Naturparkgemeinden und auf regionaler Ebene bringt. Zur Bewertung wird abschließend ein Set möglicher Indikatoren vorgeschlagen, mit dem die Erreichung der im Leitbild definierten Ziele überprüft werden kann.

Zusammenfassung (Englisch)

This paper asks the question if the "Landesausstellung" 2015 can be seen as an instrument of regional development. The "Landesausstellung" in Lower Austria developed from an exhibition that was showcased in only one or two buildings to a regional event, involving the exhibitions but spreading it out through different projects and cooperations to the regional level. Just like before the aim is to bring redevelopment into rural regions, however the focus changed from certain buildings to whole regions. In 2015 this event took place in the rural, alpine southern region of Lower Austria, the Mostviertel, centering around the mount Ötscher under the title "Ötscher:Reich. Die Alpen und wir" which can be translated as "Ötscher's Empire - the Alps and Us". Connected through the regional train "Mariazellerbahn" two exhibitions took place and at the third location the new formed Nature Park Campus served as a starting point for hikes around the area. Not only geographically, the Nature Park Ötscher-Tormäuer forms the centre of the exposition. That's why this paper concentrates on the effects on the five communities that are part of the park: Annaberg, Gaming, Mitterbach, Puchenstuben and St. Anton an der Jeßnitz. The concept builds on the concepts of endogenous regional development and sustainable tourism. The available potentials and ressources should help build a regional profile. Thus the region can set an example for decentralised rural development in the Alps. The goal is to answer the question if and how the exposition can be seen as an instrument of regional development through qualitative interviews with regional players and representatives of the communities. The additional values on regional and communal level should be identified. Finally a set of possible indicators that can evaluate the goal achievement is given.