Titelaufnahme

Titel
MDL,R - Museum und Depot der privaten fürstlichen Sammlung Liechtenstein auf der Riegersburg / Lukas Ortner
VerfasserOrtner, Lukas
Begutachter / BegutachterinSchnabl, Gerhard
ErschienenWien 2016
Umfang133 Seiten : Illustrationen, Karten, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Konzept / Entwurf / Museum / Depot / Riegersburg
Schlagwörter (EN)Concept / Design / Museum / Depot / Riegersburg
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-2180 Persistent Identifier (URN)
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MDL,R - Museum und Depot der privaten fürstlichen Sammlung Liechtenstein auf der Riegersburg [67.4 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Thema dieser Diplomarbeit ist die Erweiterung der musealen Räume und die Archivierung der vorhandenen Kunstgegenstände auf der Riegersburg. Die Riegersburg ist eine der bedeutendsten voll erhaltenen Vesten in Österreich und befindet sich in der Oststeiermark zirka 55 Kilometer östlich von Graz. Die Burg liegt auf der Österreichischen Verteidigungslinie gegen die Türken um 1500 n. Chr. Das gesamte Areal des Burgfelsens unterliegt nicht dem Ensembleschutz jedoch stehen zum größten Teil die Objekte selbst unter Denkmalschutz, was somit einen Erweiterungsbau zu einer herausfordernden Aufgabe macht. Ursache für einen separaten Erweiterungsbau sind die stetig steigenden Besucherzahlen auf der Burg und die daraus resultierende Problematik des geordneten Zugangs zur Burg und zu deren Ausstellungsbereichen. Weiters werden dem heutigen Stand der Sicherheit und Haustechnik entsprechend neue Museums- sowie Depoträume geschaffen, um Teile, der in der Familie Liechtenstein befindlichen Sammlung, ausstellen und die momentan in der Burg lagernden Kunstobjekte optimal archivieren zu können. Der neue Bau schließt direkt im Süden an das bestehende Burgensemble, an Stelle des alten Feigen- und Weinpresshauses, an und bildet mit seiner einfachen und ruhigen Formensprache den Auftakt zu einem imposanten Rundgang durch die alte Burg. Der neue Baukörper ruht auf einem steinernen Sockel, der dem Besucher auf seiner großen Terrasse einen atemberaubenden Rundblick über das Umland der Burg gewährt, und im Inneren ein Depot sowie Werkstätten beherbergt. Im Eingangsbereich sind die Ticketausgabe, ein kleiner Shop und eine Bar situiert. In der oberen Etage des Museums befinden sich die Ausstellungsräume, die jeweils mit einem raumhohen Fenster entworfen wurden, um den Bezug zur Umgebung und der altehrwürdigen Burg zu wahren. Die klaren Räume des Museums sind als Einbahnsystem konzipiert und bieten so dem Besucher die Möglichkeit, ganz in Ruhe die ausgestellten Kunstwerke auf sich wirken zu lassen. Idee des Entwurfes ist es, als Gesamtkomposition, gekonnt in den Hintergrund zu treten und somit - außen wie innen - der Burg und den Gemälden Raum zur Entfaltung zu geben.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis deals with the extension of the museum rooms at Riegersburg and with archiving its existing works of art. Riegersburg is one of the most significant and completely preserved fortresses in Austria, situated about 55 kilometres east of Graz in Eastern Styria. The fortress is part of the Austrian defence line against the Turks that existed around 1500 AD. The whole area on the fortress rock is not subject to ensemble protection, however, for the most part, the objects themselves have a preservation order on them, which is quite a challenge for carrying out an extension. The construction of it has become necessary due to the constantly growing number of visitors of the castle, which results in problems with organizing the access to the fortress and its exhibition areas effectively. Furthermore new museum and storage rooms in accordance with today-s state of the art and safety standards will be created in order to exhibit parts of the collection of works of art owned by the Liechtensteins and to archive the works of art stored in the castle in the best possible of ways. The new building directly adjoins the existing ensemble in the south, where once the old building for storing figs and extracting grapes sat. With its simple and quiet design language it marks the start of an impressive tour of the old fortress. The new building rests on a base made of stone, which, from its large terrace, offers the visitor a breath-taking panorama of the surroundings of the fortress and accommodates storage rooms and workshops inside. A ticket office, a small shop and a bar are situated at the entrance area. On the first floor of the museum there are the exhibition rooms, which were conceived each with a window as high as the room in order to maintain the connection with the surroundings and the time-honoured fortress. The unsophisticated rooms of the museum have been conceived as a one-way system and thus offer the visitors, the opportunity to take in the works of art on display calmly and in their own time. The new building is intended to stay in the background with regard to the overall composition, thus enabling the fortress and its paintings to display their beauty.