Titelaufnahme

Titel
Die Darstellung gravitativer Massenbewegungen in geogenen Gefahrenhinweiskarten : der planungspraktische Umgang des Bundeslandes Niederösterreich mit Rutschungen und Steinschlägen unter Berücksichtigung des Projekts "MoNOE" / von Anna-Katharina Schneider
Weitere Titel
Representation of gravatative mass movements on landslide susceptibility maps - The handling of rockfall and landslides in Lower Austria in consideration of the project MoNOE
VerfasserSchneider, Anna-Katharina
Begutachter / BegutachterinKanonier, Arthur
ErschienenWien, 2016
UmfangV, 91 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Naturgefahrenmanagement / Raumplanung / Massenbewegungen
Schlagwörter (EN)Nature risk Managemnt / Spatial planning / land slides
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-1785 Persistent Identifier (URN)
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Die Darstellung gravitativer Massenbewegungen in geogenen Gefahrenhinweiskarten [4.49 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Oberstes Ziel einer vorausschauenden Raumplanung ist die bestmögliche Nutzung des Lebensraums, wobei insbesondere auf natürliche Gegebenheiten geachtet werden muss. Dabei ist im Sinne einer risikoorientierten Raumordnung, die Nutzung jener Flächen einzuschränken, welche u.a. durch Naturgefahren gefährdet sind. Die Informationslage variiert dabei stark nach Gefahrenart. Für Hochwasser und Lawinen gibt es sowohl auf nationaler als auch internationaler Ebene ausführliche Informationsquellen und Steuerungsmechanismen. Im Gegensatz dazu sind rechtliche Rahmenbedingungen und flächenhafte Ausweisung von durch Rutschungen und Steinschläge gefährdeten Flächen kaum vorhanden. Im Zuge eines Projekts des Landes Niederösterreich wurden deshalb erstmals flächendeckende Gefahrenhinweiskarten für Rutsch- und Sturzprozesse erstellt. Zunächst erfolgt eine Einführung in das Thema der Naturgefahren und eine nähere Betrachtung der Gefahrenarten "Rutschung" und "Steinschlag", sowie deren Verankerung in der Rechtsordnung. Im Fokus dieser Arbeit steht das Projekt "MoNOE" des Landes Niederösterreich zur Erstellung von Gefahrenhinweiskarten für Rutsch- und Sturzprozesse. Nach einer Literaturrecherche zu Methodik, Arbeitsweise und Zielen des Projekts wird dessen Auswirkung auf die Planungspraxis des Bundeslands untersucht. Dazu wurden leitfadengestützte ExpertInneninterviews mit Projektverantwortlichen, MitarbeiterInnen der Abteilung für örtliche Raumplanung des Landes Niederösterreich und OrtsplanerInnen durchgeführt. Von den daraus gewonnen Erkenntnissen werden schließlich Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Zusammenfassung (Englisch)

To best use a living habitat is the main goal of a proactive planning-process. However consideration must be paid towards environmental conditions. Therefore, it is necessary to keep areas which are threatened by natural hazards free of development. Whether there are existing guidelines or not, depends on the type of natural risk. There are many national and international sources of information on how to control the variables of natural hazards such as floods and avalanches. However, there is a lack of a legal framework and also detailed maps concerning landslides and rock falls. As part of a project of the federal state of Lower Austria, a comprehensive hazard index map for landslide and gravitational processes has been developed. This thesis initially gives an introduction to the subject of natural hazards and then further focuses on the characteristics of landslides and rock falls, and their legal standing. It especially pays attention to the project MoNOE of the federal state of Lower Austria. The goal of the project is to develop comprehensive hazard index maps for slides and gravitational processes. After a literature research on the methods and aims of the "MoNOE" project, the impact on the planning procedures of the Lower-Austrian State has been examined. Interviews following a specific guideline have been conducted with project leaders, employees of the department for local spatial planning, and spatial planners of communities in Lower Austria. Based on the information gained, recommendations for appropriate action have been derived.