Titelaufnahme

Titel
Nachhaltige Siedlungsentwicklung im ländlichen Raum : Planungsinstrumente und Planungsmethoden im Vergleich / von Angela Taucher
VerfasserTaucher, Angela
Begutachter / BegutachterinTschirk, Werner
ErschienenWien, 2016
Umfang75, 36 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Master Thesis, 2016
HochschulschriftTechnische Universität Graz, Univ., Master Thesis, 2016
SpracheDeutsch
DokumenttypMasterarbeit
Schlagwörter (DE)Nachhaltige Siedlungsentwicklung / Planungsinstrumente und Planungsmethoden / Bevölkerungsentwicklung / ländlicher Raum / Dörfer
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-1719 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
Dateien
Nachhaltige Siedlungsentwicklung im ländlichen Raum [2.07 mb]
Links
Nachweis
Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Die geordnete und flächensparende Siedlungsentwicklung ist ein Hauptziel der Raumordnung in Österreich. Die große Herausforderung für die Raumplanung ist es, zukünftige Entwicklungen abzuschätzen und mit den zur Verfügung stehenden Instrumenten zu steuern. Zersiedelung betrifft nicht nur den suburbann Raum sondern auch kleinerer Städte oder Dörfer in ländlichen Regionen. Mit dieser Arbeit werden mögliche Planungsinstrumente und Planungsmethoden zur Umsetzung einer nachhaltigen Siedlungsentwicklung in Form von Innenentwicklung und nachhaltiger Weiterentwicklung aufgezeigt. Ziel der Arbeit ist es, anhand der Marktgemeinde Schattendorf im Burgenland mögliche Maßnahmen zu erarbeiten, die besonders für den ländlichen Raum geeignet sind. Zu diesem Zweck wird eine Potentialanalyse durchgeführt und aus dem Ergebnis Zielvorgaben für die Entwicklung der Gemeinde abgeleitet. Es wird untersucht, wie gut die unterschiedlichen Instrumente und Methoden für die Erreichung der ausgewählten Ziele geeignet sind und daraus abgeleitet werden Handlungsempfehlungen erstellt. Basis für diese Beurteilung sind neben der Literaturrecherche auch umfangreiche Interviews mit ExpertInnen, denen ich an dieser Stelle ausdrücklich für die wertvolle Unterstützung danken möchte. Es zeigt sich, dass besonders beim Abbau von Baulandreserven oder Leerstand auf kommunaler Ebene mit relativ wenig Aufwand sehr viel erreicht werden kann. Schwieriger ist es naturgemäß, Einfluss auf die Bevölkerungsentwicklung zu nehmen. Impulse für eine positive Bevölkerungsentwicklung, wie in der These dieser Arbeit formuliert, können nur indirekt gesetzt werden. Die Gemeinden können über verschiedene qualitative Maßnahmen die Voraussetzungen schaffen, eine gute Wohnumfeld-Qualität zu schaffen und dadurch Impulse für eine positive die Bevölkerungsentwicklung setzen. Es zeigt sich also, dass die örtliche Raumplanung durchaus im Stande ist, die Weichen für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung auf kommunaler Ebene zu stellen. Die Kombination von direkten Planungsinstrumenten mit indirekten Planungsmethoden sollte in den Gemeinden jedoch noch stärker forciert werden.