Titelaufnahme

Titel
Zwischendrin. Intermediäre Organisationen in der gemeinwesenorientierten Quartiersentwicklung in Wien / von Bernhard Siquans
Weitere Titel
In-between. Intermediary organisations in the context of community-oriented neighbourhood development in Vienna
VerfasserSiquans, Bernhard
Begutachter / BegutachterinHamedinger, Alexander
ErschienenWien 2016
Umfang227 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)intermediäre Organsiationen / Stadtteilentwicklung / sozialräumliche Planung / gemeinwesenorientierte Stadtteilarbeit / Gemeinwesenarbeit / Gemeinwesenorientierung / Stadtteil / Wien / Stadtteilmanagement / Lokale Agenda 21 Wien
Schlagwörter (EN)intermediary organisations / neighbourhood development / socio-spatial planning / community-oriented intermediary organisations / neighbourhoood development / socio-spatial planning / community work / community-orientation / Vienna / neighbourhood management / Local Agenda 21 Vienna
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-1480 Persistent Identifier (URN)
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Zwischendrin. Intermediäre Organisationen in der gemeinwesenorientierten Quartiersentwicklung in Wien [13.7 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In den vergangenen Jahren musste das politisch-administrative System erkennen, dass sein Handeln viel mehr von anderen AkteurInnen beeinflusst wird, als dies in der Vergangenheit der Fall war. Eine Möglichkeit, diesem Umstand gerecht zu werden und damit handlungsfähig zu bleiben, ist das Eingehen von Kooperationen. Da bisherige Aushandlungsprozesse an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gestoßen waren, erwuchs ein Bedarf für neue Wege der Entscheidungsfindung. Die Folge war die Entstehung eines intermediären Bereichs mit darin agierenden intermediären Organisationen, welche zwischen AkteurInnen aus den drei Sphären Staat, Markt und private Haushalte vernetzend tätig sind und damit Kooperationen fördern. Für die räumliche Ebene des Quartiers haben sich dafür vor allem Quartiers- bzw. Stadtteilmanagements etabliert, wie sie auch seit einigen Jahren in Wien zur gemeinwesenorientierten Begleitung neu entstehender Quartiere eingesetzt werden. Am Beispiel dreier Wiener Stadtteilmanagements wird das Spannungsfeld intermediärer Organisationen in der gemeinwesenorientierten Quartiersentwicklung eingehend untersucht, um daraus Handlungsempfehlungen für die zukünftige Weiterentwicklung zu generieren.

Zusammenfassung (Englisch)

In recent years the political-administrative system had to acknowledge that its actions are nowadays much more influenced by other stakeholders than in the past. One way to cope with this situation is to collaborate with them and by that to keep legal capacity. Caused by the limited capabilities of former negotiation processes, a demand for new ways of decision-making arose. The consequence of that was the emergence of intermediary organisations within an intermediary level which act inbetween the stakeholders of the three domains state, market and private households, and therefore fostering collaborations. Neighbourhood managements became established as intermediary organisations on the spatial level of city neighbourhoods, as it happened in Vienna for a community-oriented support of neighbourhood development. The purpose of the present research paper is to explore the field of tension of intermediary organisations in the community-oriented neighbourhood development in Vienna and to generate recommendations for the further development in this area.