Titelaufnahme

Titel
Perspektive Belval Ost / von Anja Frisch
Weitere Titel
Esch on the Alzette
VerfasserFrisch, Anja
Begutachter / BegutachterinLuchsinger, Christoph
ErschienenWien 2016
Umfang157 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Industriebrachen / Revitalisierung
Schlagwörter (EN)brown fields
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-948 Persistent Identifier (URN)
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Perspektive Belval Ost [57.57 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Luxemburgs Südregion befindet sich seit geraumer Zeit in einem voranschreitenden Strukturwandel in dem die Ära der Eisen- und Stahlindustrie langsam zurückgeht. Ausgebeutete Erzabbaugebiete, einstige Produktionsanlagen, Halden und Schlackenberge prägen bis heute die Landschaft. Diese Brachflächen stellen für die zukünftige Entwicklung ein ausgezeichnetes Potenzial dar. Die Nachfrage nach Bauland ist steigend und die Schaffung neuer Standorte dringend erforderlich. Esch an der Alzette ist das Mittelzentrum der Südregion und zählt mit seinen 33.286 Einwohnern zur zweitgrößten Stadt des Landes. Im 19. und 20. Jahrhundert entstehen hier drei Produktionsstandorte, welche zu einer tiefgehenden Veränderung des Stadtbildes führen. Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit ist das Pilotprojekt Belval West, ein erstes Vorhaben für das handfeste Vorschläge zur Revitalisierung einer Industriebrache geliefert werden. ArcelorMittal Esch-Belval ist mit einer Fläche von 222 Hektar das größte Stahlwerk in Esch an der Alzette. Das Ende der Hochöfen wird durch den Übergang der Stahlproduktion in Elektroöfen eingeleitet. Der Industriestandort teilt sich in Belval Ost und Belval West. Der westliche Teil wird stillgelegt. Auf dieser 120 Hektar großen Brache entsteht nach und nach ein neues Stadtquartier. Auf Belval Ost bleiben 102 Hektar in Betrieb, unter der Leitung von ArcelorMittal wird bis dato Stahl produziert. Diese Diplomarbeit dokumentiert die Herausforderung einer möglichen städtebaulichen Entwicklung für die Gemeinde Esch an der Alzette. Entwickelt wird eine Zukunftsvision in der das Areal Belval Ost als Erweiterungsgebiet genutzt wird. Aktuell stellt das noch aktive Stahlwerk eine räumliche Barriere zwischen Belval West und der Kernstadt dar. Für die urbane Entfaltung der Metropole ist die Stilllegung des gesamten Werkes opportun. Durch die Konversion wird neuer Wohn- und Lebensraum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, in dem in erster Instanz langfristig neue Arbeitsbranchen, Freizeitund Erholungsanlagen entstehen.

Zusammenfassung (Englisch)

For some time, Luxembourg's southern region has been undergoing a continuous change of structure. The era of the iron and steel industry is steadily declining. To this day, exhausted ore mining areas, former production sites as well as spoil heaps and stockpiles shape the landscape. These fallow areas represent great potential for future development. There is an increasing demand for building land and an urgent need for new locations. Esch-sur-Alzette is the center of the southern region and, with a population of 33,286 inhabitants, the country's second city. In the 19th and 20th century, three production sites where developed in the city, causing deep-going changes in the townscape. This thesis is based on the pilot project Belval West; a first attempt of proposing ideas for revitalizing industrial wasteland. With an area of 222 hectares, ArcelorMittal Esch-Belval is the largest steel plant in Esch-sur-Alzette. In steel production, blast furnaces are being superseded by electric arc furnaces. The industry site is divided in Belval East and Belval West; the western part will be shut down. Gradually, this 120 hectare fallow area will turn into a new city quarter. 102 hectares of Belval East remain active; to this day the site produces steel under the direction of ArcelorMittal. This diploma thesis documents the challenge of possible city planning for the commune Esch-sur-Alzette. Its aim is to develop a future vision, which utilizes the Belval East area as an extension area. At present, the still active steel plant represents a physical barrier between Belval West and the core city. Closing down the entire plant would be beneficial for the urban evolvement of the commune. The conversion will create new residential and living space for the public. Primarily, the focus will be on establishing new long-term job sectors as well as leisure and recreational facilities.