Titelaufnahme

Titel
Arche Manila : sozialer Wohnbau für Manilas niedrige Bevölkerungsschicht / von Marinella Doroteo
Weitere Titel
Arche Manila - Social housing for low Manila section of the population
VerfasserDoroteo, Marinella
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred
ErschienenWien, 2016
Umfang171 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-743 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Arche Manila [54.35 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Wiederkehrende Überschwemmungen, Taifune und andere Naturkatastrophen erschweren es den Bewohnern der Philippinischen Inseln, nachhaltige und beständige Behausungen zu errichten. Vor allem die Bewohner der Slumgebiete in den Städten, sind den katastrophalen Bedingungen schutzlos ausgeliefert. Diese Arbeit verfolgt das Ziel, für die Bewohner des Slumgebiets am Estero de San Miguel in Manila, der Hauptstadt des Inselstaates, eine sichere humane Wohnhausanlage zu modellieren. Bei diesem Projekt wird außerdem auf die Nachhaltigkeit und Kosteneffizienz bei einer möglichen Errichtung geachtet. Hierfür sollte der Anteil der lokal verfügbaren Rohstoffe, zur Herstellung der Bauelemente, so groß wie möglich sein. Das feuchte, heiße Klima, verbunden mit starken Regenzeiten und Überschwemmungen, machen es schwer, eine kostengünstige beständige Behausung zu errichten. Ein mehrgeschossiger sozialer Wohnbau, entwickelt aus dem Prinzip des Bahay Kubos, ein traditionelles Stelzenhaus, soll einen Lösungsvorschlag bieten, in dem das soziale Gefüge der nachbarschaftlichen Gemeinschaft bestehen bleibt. Die -Arche Manila- schützt durch ihre Aufstellung und ihre Verbindungen durch die Stege vor Überschwemmungen. Die Verbindungsstege sind öffentlich zugänglich und dienen zur Erweiterungsmöglichkeit für weitere Gebäudekomplexe. Im Erdgeschoß und ersten Obergeschoß werden öffentliche Verkaufs- und Produktionsräume errichtet. Die erarbeiteten Wohnungsmodule bieten eine verbesserte Wohnqualität für die Slum-Bewohner. Durch passive Verschattung mit überlappenden Modulen, wird das Aufheizen der Wohnräume verringert. Mit dem Einsatz von eingeplanten Öffnungen, kann eine natürliche Querlüftung erzielt, und somit der Kühlbedarf der Wohnungen verringert werden. An den Balkonen der Wohnungsmodule und an den Stegen sind urbane Gärten modelliert. Bambus dient als nachhaltiges tragendes Element der Gebäudestruktur.

Zusammenfassung (Englisch)

Recurring floods, typhoons and other natural disasters make it hard for the inhabitants of the Philippine Islands to build sustainable and stable homes. The slum areas in the cities are especially prone to natural catastrophes as they are constructed without any protection. The aim of this work is to create a secure and decent residential building in the slum area of Estero de San Miguel in Manila, the capital of the Philippines by focusing on the aspects of sustainability and cost-effectiveness of the housing units. Moreover, this project will underline the importance of obtaining the locally available raw materials for the production of the building components. However, the climate in Southeast Asia which is mainly tropical-hot and humid all year round with plentiful rainfall and floods, makes it extremely difficult to plan build cost-effective and resistant housing. This project proposes a multi-storey social housing building solution based on the Bahay Kubo traditional stilt house, with bamboo being the main supporting element of the building structure. The -Ark Manila- project would protect its inhabitants from floods, with its structural measures and elevated walkways. This solution would keep the social structure of the neighbourhood: The skywalks are publicly walkable and link buildings with each other. The ground floor and first floor are planned to be used as a common space for publicly available market and production area. The developed residential modules provide an improved quality of living for the slum dwellers. Through passive shading with overlapping modules the heat gain of the living rooms is reduced. With the use of the scheduled openings, a natural cross-ventilation of the cooling requirements of the apartments can be obtained, and thus reduced. The balconies of residential modules and the elevated walkways are modelled on the network of urban gardens.