Titelaufnahme

Titel
Organella - Zeremonienhalle für Prag / von Ondřej Kloub
Weitere Titel
Organella - ceremonial hall for Prague
VerfasserKloub, Ondřej
Begutachter / BegutachterinBerthold, Manfred
ErschienenWien, 2016
Umfang117 Seiten : Illustrationen, Diagramme, Karten, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
Abweichender Titel nach Übersetzung der Verfasserin/des Verfassers
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-732 Persistent Identifier (URN)
Zugriffsbeschränkung
 Das Werk ist frei verfügbar
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Organella - Zeremonienhalle für Prag [31.56 mb]
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Klassifikation
Zusammenfassung (Deutsch)

Prag zählt 1,24 Millionen Einwohner und hat 67 Friedhöfe und zwei Krematorien mit jeweils einer Zeremonienhalle. Die jüngere Zeremonienhalle wurde vor 62 Jahren erbaut (1954). Seither hat sich die Vorstellung von der Bestattung, der Gesellschaft und selbst dem Tod verändert. In diesem Projekt möchte ich die Möglichkeit evaluieren, eine neue Zeremonienhalle für Prag zu bauen. In diesem Zusammenhang hat mich die Reflexion über den Tod zu dem Schluss gebracht, dass die Bestattung in allen Kulturen ein Prozess ist, der sehr eng mit der Natur verknüpft ist. Aus diesem Grund muss jede Architektur, die den Prozess des letzten Abschiednehmens physisch umgibt, die Natur miteinbeziehen. Unter Berücksichtigung dieser Überlegungen, habe ich mich dazu entschieden, mich mit der Natur auseinanderzusetzen, sie mit den Mitteln der Geometrie zu analysieren und so eine neue Form und Ästhetik für mein Projekt zu entwickeln.

Zusammenfassung (Englisch)

Prague with its 1.24 million inhabitants has 67 cemeteries and two crematories with ceremony halls - the younger of them being 62 years old. (Built 1954) In such a timespan, inevitably, the ideas about funeral, society and even death itself have changed. The main idea of this project is to evaluate the possibility of building a new ceremony hall for Prague. In doing so, reflection about death itself brought me to the conclusion that burial -in any culture - is a process closely related to nature and its natural course. Therefore any architecture that would envelop this process should reflect nature. As a result of this thinking process I decided to look closely at nature, analyse it in terms of geometry and thus developed a new form and aesthetics for my project.