Titelaufnahme

Titel
A conceptual approach to the integration of people based on architectural methods in special consideration of local resources and the principle of sustainability / von Elisabeth Krammer
VerfasserKrammer, Elisabeth
Begutachter / BegutachterinAlsop, William
ErschienenWien 2016
Umfang83 Seiten : Illustrationen, Karten
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in deutscher Sprache
SpracheEnglisch
DokumenttypDiplomarbeit
Schlagwörter (DE)Architektonischer Entwurf
Schlagwörter (EN)Architectural design
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-354 Persistent Identifier (URN)
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A conceptual approach to the integration of people based on architectural methods in special consideration of local resources and the principle of sustainability [9.62 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

Diese Diplomarbeit behandelt sowohl die Zusammenhänge als auch die jeweils gegenseitigen Auswirkungen der Aspekte der Nachhaltigkeit, Integration, und Architektur beziehungsweise Stadtentwicklung. Im Zuge von steigenden ökologischen und sozialen Problemstellungen wie beispielsweise Biodiversitätsverlust, Armut oder soziale Ungleichheiten, beschäftigt sich das Konzept mit der Entwicklung von nachhaltigen Lösungsansätzen, die negative Auswirkungen für die Gesellschaft sowie für die Umwelt reduzieren beziehungsweise verhindern sollen. Demnach müssen die gegenwärtigen Trends in Richtung Zukunft überdacht werden. Dementsprechend fasst der Brundlandt-Report der Vereinten Nationen von 1987 den Gedanken einer Notwendigkeit der Überarbeitung derzeitiger Entwicklungen wie folgt zusammen und appelliert an dessen Umsetzung: Die Menschheit ist einer nachhaltigen Entwicklung fähig - sie kann gewährleisten, dass die Bedürfnisse der Gegenwart befriedigt werden, ohne die Möglichkeiten künftiger Generationen zur Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse zu beeinträchtigen. (Brundtland-Kommission (WCED), 1987, zusammengefasst nach Hardtke, Prehn, 2001, S. 58). Gemäß der Behauptung des Ethnologes Hermman Mückler (n.d.), induziert Globalisierung eine steigende internationale Verknüpfung betreffend alle Bereiche des Lebens. Dies resulitiert seiner Meinung nach aus einem weltweiten Trend zu ethnisch und kulturell heterogenen Zusammenschlüssen. Nachdem dieser darüber hinaus die Notwendigkeit einer Inter- und Multidisziplinarität innerhalb der Migrationsforschung postuliert, konzentriert sich diese Arbeit auf die Erörterung vorgangs erwähnter Themen unter architektonischen und städtebaulichen Gesichtspunkten. Daher ist das Konzept auf die Nutzung vorhandener Ressourcen ausgerichtet, um nachhaltigen Werten gerecht werden zu können. Darüberhinaus werden Menschen aller Generationen sowie Kulturen miteinbezogen, nicht zuletzt deshalb, um sich nach den Konsequenzen von Migrationsentwicklungen zu richten. Die Umsetzung des Konzepts wird anhand der Implementierung in einen leer stehenden Gebäudekomplex sowie seine angrenzenden Freibereiche dargestellt. Es handelt sich hier um das Gründstück und die darauf existierenden Räumlichkeiten des ehemaligen Kinderheimes der Stadt Wien Biedermannsdorf. Es befindet sich mitten im Zentrum der gleichnamigen Marktgemeinde, in der Nähe von Wien. In Folge des hohen infrastrukturellen Potenzials durch die Existenz eines relativ großen Grünraumes innerhalb des Dorfzentrums, befasst sich das Konzept mit der Öffnung des Grundstücks für die Allgemeinheit. Dadurch wird dieses sowie die umgebende urbane Struktur geringfügig an konzeptionelle Vorhaben angepasst. Im ehemalige Kinderheim befinden sich gemäß seiner sozialen Fuktion, die es seit jeher besitzt, Bildungseinrichtungen für alle Altersgruppen. Diese sind beispielsweise Sprachkurse, wie sie das integrative Konzept unter anderem vorsieht. Die Partizipation der Einwohner Biedermannsdorfs an der Integration von Menschen mit Migrationshintergrund wird durch geeignete konzeptuelle Herangehensweisen unterstützt. Diese sind sowohl architektonische als auch städtebauliche Aktionen. Das grüne Konzept, welches zusammen mit einem Experten auf dem Gebiet der nachhaltigen städtischen Kultivierung erarbeitet wurde, konzentriert sich auf bestehende natürliche Ressourcen. Es stimmt daher überein mit Mücklers (n.d.) These einer Glokalisierung, welche die Wiederentdeckung von lokalen Ressourcen beschreibt und die daraus resultierenden Potenziale einer Korrelation derer mit globalen Aspekten. Schließlich wird im Rahmen des Konzepts ein neues Kulturelles Gemeinschaftszentrum (englisch: Cultural Community Centre - CCC) entworfen, welches mit darauf abgestimmten Funktionen ausgestattet ist.

Zusammenfassung (Englisch)

This thesis discusses the correlation between sustainability, integration and architecture respectively urban design. Due to the increase of ecological and social problems such as biodiversity loss, poverty or social disparities, the concept intends to provide sustainable approaches in order to reduce negative consequences for society and environment. Hence, tending bias need to be reconsidered. Accordingly, the Brundtland-report of the United Nations- of 1987 defines the term of sustainability as follows: Humanity has the ability to make development sustainable - to ensure that it meets the needs of the present without compromising the ability of future generations to meet their own needs (Brundtland-Kommission (WCED), 1987, as summarised by Hardtke, Prehn, 2001, p.58). Furthermore, globalisation induces an increasing international interrelation in all areas of life not at least due to a trend to ethnic and cultural heterogeneous formations worldwide (Mückler, n.d.). The phenomenon of migration is one of the following consequences. It needs to receive attention as well as to be incorporated in current decisions and future plans. According to the ethnologist Hermann Mückler (n.d.), who claims that it is necessary to provide inter- and multidisciplinary within migration research, this thesis concentrates on discussing mentioned issues under the aspects of architecture and urban planning. Hence, the concept intends to use available resources in order to meet sustainable values. Besides, the concept incorporates people of different generations respectively deals with cross-cultural societies to meet consequences of migration developments. The concept is demonstrated by its implementation into a vacant building complex with its adjacent land which belonged to the former orphanage Stephanie Stiftung. It is situated in the centre of a semi-rural village, called Biedermannsdorf, near Vienna. Due to high potentials in consideration of green space right in between the centre, the conceptual idea opens the site for public both in theoretical and practical considerations. Therefore, the urban structure around it as well as the site itself will be marginally modified. The former orphanage serves as a centre for educational aspects. In consideration of integrative concepts it provides facilities such as language classes for all ages. Inhabitants- participation in terms of integration of people with migration background is encouraged due to appropriate conceptual approaches. Those are developed both in societal as well as architectural considerations. The green concept which is developed together with an expert in urban farming and self supply, concentrates on existing natural resources. Therefore, the conceptual idea agrees with Mückler (n.d.) who refers to the term of glocalisation, the rediscovery of the potential of local resources and its capabilites by merging them with global aspects. Furthermore, a new Cultural Community Centre with adequate functions is newly built within the site.