Titelaufnahme

Titel
Freizeitverkehr der Studenten aus Sofia und Wien / von Dimitar Mihaylov
VerfasserMihaylov, Dimitar
Begutachter / BegutachterinMacoun, Thomas
ErschienenWien, 2015
UmfangXI, 98 Blätter : Illustrationen, Diagramme, Pläne
HochschulschriftTechnische Universität Wien, Univ., Diplomarbeit, 2016
Anmerkung
Zusammenfassung in englischer Sprache
SpracheDeutsch
DokumenttypDiplomarbeit
URNurn:nbn:at:at-ubtuw:1-124 Persistent Identifier (URN)
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Freizeitverkehr der Studenten aus Sofia und Wien [6.06 mb]
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Zusammenfassung (Deutsch)

In Bulgarien wurde bisher keine umfassende Untersuchung der Freizeitmobilität der Studenten durchgeführt um ihre Bedeutung für das Verkehrssystem zu erklären. Ziel dieser Diplomarbeit ist eine Analyse des Mobilitätsverhaltens von den Studenten in Sofia. Zu diesem Zweck bietet die folgende Bearbeitung einen Vergleich und Analyse des Freizeitverkehrs von den Studenten in Sofia und Wien. Der Vergleich wurde auf Basis einer von mir durchgeführte Befragung unter den Studenten aus Sofia und eine Befragung unter den Studenten der TU Wien erstellt. Das Ziel des Vergleiches ist, die Probleme, die bei dem Verkehr von den Studenten in ihrer Freizeit und auf dem Weg nach der Uni auftreten, zu bestimmen. Das beschriebene Mobilitätsverhalten ermöglicht es Lösungen vorzuschlagen. Ein Hauptpunkt dieser Arbeit ist auch bestimmte problematische Stellen in der Nähe von den Universitäten in Sofia zu beschreiben und für diese Stellen, Empfehlungen für die Planung und wenn nötig für den Umbau zu erstellen. Die Ergebnisse aus der Befragung zeigen, dass der Anteil der PKW-Benutzer in Sofia größer als den Anteil in Wien ist. Im Gegensatz ist der Anteil der Fahrrad Benutzer in Wien um 11% mehr (4% zu 15%) als die Benutzer in Sofia (nach der Umfrage). Das bedeutet, dass der Radverkehr in Wien attraktiver als in Sofia ist. Die Studenten benutzen den motorisierten Personalverkehr, weil sie keine gute Alternative haben. Deswegen wünschen sich 9,5% der Befragten aus Sofia Rad zu fahren, dagegen können nur 4,1% tatsächlich Rad fahren. Der Hauptgrund dafür ist nach der Meinung der Befragten das schlechte und fast nicht bestehende Radwegnetz in Sofia. Der Netz an öffentlichen Radwegen, Radfahrstreifen und Radrouten im Stadtgebiet Wien beträgt etwas mehr als 1170 Kilometer und der Radwegnetz in Sofia kaum 28 km. Nach der Meinung der Studenten sind die auf den Gehsteigen geparkten Autos, die die Bewegung der Behinderte und Mütter mit Kinderwagen behindern, problematisch. Die alten Fahrzeuge des ÖVs in Sofia wurden auch von den Studenten bemängelt. In der Nähe der Universitäten ist die Anzahl der Radabstellanlagen niedrig. Grund dafür ist das schlechte Radnetz um die Universität. Die Gehsteige sind beschädigt und haben Pfützen, meistens wegen der Last der geparkten Autos. Die Empfehlungen, wie die Situation um die Unis in Sofia verbessert werden könnte, schließen infrastrukturellen, Maßnahmen zur Änderung des Modal - Splits oder die Verkehrssicherheit betreffende Gründe ein. Das Ziel ist Vorteile der umweltfreundlichen Alternativen des motorisierten Individualverkehr zu fördern. Beseitigung der Autos und Instandsetzung der Gehsteige sind einige der in dieser Diplomarbeit vorgeschlagene Maßnahmen zur Steigung der Attraktivität des zu Fuß Gehens gegenüber den mobilisierten Individualverkehr. Mehr Radwege und bessere ÖV-Verbindungen können mehr Studenten zur Nutzung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes bringen. Bessere Gestaltung der Aufenthaltsflächen und mehr Information für den umweltfreundlichen Verkehr gehören auch zu den Maßnahmen.

Zusammenfassung (Englisch)

So far, no study of leisure mobility of students in Bulgaria was performed to explain its significance for the transport system. The aim of this thesis is to analyze the mobility behavior of the students in Sofia. For this purpose, the following processing provides a comparison and analysis of leisure behavior of the students in Sofia and Vienna. The comparison was made on the basis of a survey, I conducted among students from Sofia and a survey among the students of the University of Vienna. The goal of the comparison is to determine the problems that occur with the movement of the students in their spare time and on the way to the university. The described mobility behavior makes it possible to propose solutions. A main point of this paper is to describe certain problem areas in the vicinity of the universities in Sofia and to recommend measures for planning and if necessary for the reconstruction. The results of the survey show that the proportion of car users in Sofia is greater than the proportion in Vienna. In contrast are the bicycle users in Vienna 11% more (4% to 15%) than the user in Sofia according to the survey. This means that the bicycle in Vienna is more attractive as a mean of transportation than in Sofia. The students use motorized private transport, because they have no alternative. That's why 9,52% of the respondents from Sofia wish to ride a bike, however only 4,15% actually ride a bike. The main reason for this is, in the opinion of respondents, the bad and almost non-existing bicycle network in Sofia. The network of public bike paths, bike lanes and bike routes in the city of Vienna is just over 1170 kilometers and in Sofia hardly 28 km. In the opinion of the students are the cars, parked on the sidewalks, that hinder the movement of disabled and mother with baby carriage, problematic. The old vehicles of the public transport in Sofia are also criticized by the students. Near the universities, the number of bicycle parking spaces is low. The reason is the poor cycle network around the universities. The sidewalks are damaged and have puddles mostly due to the load of parked cars. The recommendations that can improve the situation by the universities in Sofia are Infrastructural, measures to change the modal split or road safety relevant reasons. The goal is to make known the benefits of the eco-friendly alternatives of motorized private transport.Elimination of cars and repair of sidewalks are some of the proposed measures in this thesis to increase the attractiveness of walking to the cost of motorized private transport. More bike paths and better public transport connections can encourage more students to use the eco-friendly transport. Better design of recreational areas and more information for the environmentally friendly transport are also among the measures, recommended in this thesis.